Windhund

Der Windhund und die Geschichte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Windhunde sind die ältesten bekannten reinrassigen Hunde

 

 Alle Hunde, die wir heute kennen, stammen vom alten Windhund ab.
Woher der Name Greyhound wirklich kommt ist weitestgehend unbekannt. Er bezieht sich mit ziemlicher Sicherheit nicht auf die Farbe, denn die Greyhounds sind selten grau. 
Der Windhund ist übrigens die einzige Hunderasse, die in der Bibel namentlich erwähnt wird.  

Da die Windhunde so elegant und grazil sind, durfte nur der Adel einen Windhund „Greyhound“ besitzen. Das war bis ca 1700 nach Christus so. 

 

 

 

Christoph Kolumbus nahm Windhunde auf seine erste europäische Expedition mit, als er im September 1493 von Spanien in See stach. Auch für Alexander den Großen war der Windhund ein langjähriger Weggefährte. 

Die Entstehung des Windhundsportes

In Nordamerika entwickelte und patentierte Owen Patrick Smits einen Köder entwickelt. Dieser Köder sollte auf einer ovalen Bahn laufen sollte. Damit war der Windhund Sport geboren. 

Im Jahr 1923 entstand dann die erste Windhund Rennbahn, die dieses System verwendete.


Windhunde können auf kurzen Distanzen Geschwindigkeiten von über 72 km/h erreichen und sind somit die schnellsten Hunde der Welt. Diese Leistung bringen sie allerdings nur über kurze Distanzen und brauchen danach relativ lange Erholungspausen. Florida ist der bekannteste Staat für Windhundrennen mit seinen Bahnen. 

 

 

Windhundrennen

Windhunde sind heute sehr beliebte Haustiere

Windhunde werden heute so sehr als Haustiere verehrt, dass es für Windhunde mehr Adoptionsorganisationen gibt, als für jede andere individuelle Hunderasse. Greyhounds, die ihre Zeit hinter sich haben oder einfach zu häufig verlieren, würden einen schnellen Tod erleiden, wenn es nicht diese Rettungsaktionen gäbe.

Greyhound-Rettungsteams bringen diesen ehemaligen Rennhunden, die ihr ganzes Leben in Zwingern gelebt haben bei, wie sie gute Familienbegleiter werden können. 

Seit den 1990er Jahren, als die Windhunde erstmals allgemein zur Adoption freigegeben wurden, sind viele Tausende von Windhunden nach dem Ende ihrer Renntage als Haustiere adoptiert worden.

Der Windhund ist jedoch ein einzigartiger Hund, der mehr für den Bahnrennsport als die Jagd geeignet ist. Diese Rennen sind ein brutaler Markt mit hohen Einsätzen, die glücklicherweise in immer mehr Teilen der Welt verboten wird.
Der Windhund gehört aber dennoch zu der Familie der Jagdhunde. Der schlanke, langbeinige Windhund jagt, indem er die Bewegung eines Beutetieres über eine weite Distanz erspäht und das Tier dann blitzschnell zur Strecke bringt.

 

 

 

Die Haltung von Windhunden

Mit ihrer besonders liebevollen Art sind Greyhounds im Haus ruhig, friedlich und bewegen sich leicht und anmutig. Sie sind familienfreundliche Hunde, die sich auf eine weiche Couch oder unter einer warmen Decke kuscheln möchten. Der schnellste aller Windhunde-Greyhound, kann ein Pferd im Sprint überholen. Nachdem er für kurze Zeit in seinen kraftvollen treibenden Galopp explodiert ist, freut er sich dann darauf,  für den Rest des Tages schlafen zu dürfen.


Das zu wissen ist eine wichtige Voraussetzung für den Besitz eines Greyhounds.

Wer einen Greyhound besitzt,  sollte über ein gut eingezäuntes Gelände von guter Größe verfügen, in dem er mindestens einmal am Tag oder nach Bedarf sprinten darf. Windhunde sind nicht für Ausdauer gebaut, so dass sie keine stundenlangen Spaziergänge oder Joggingläufe wünschen.

Diese sensible Rasse bevorzugt Stille und ruhige, leise sprechende Menschen. In einer Umgebung mit permanentem Stress oder lauten Stimmen kommt er nicht gut zurecht.

Die meisten Windhunde sind Fremden gegenüber höflich, zurückhaltend und lehnen sich lieber an das Bein ihres Besitzers, als sich Menschen zu nähern, die sie nicht kennen.

Greyhounds sind friedlich mit anderen Hunden. Aber aufgrund ihrer Abstammung können sie ein ernsthafter Feind von Katzen und kleinen Hunden sein. Viele Menschen, aber vor allem auch Hunde können jedoch lernen, mit diesen kleineren Haustieren zusammenzuleben.

Windhunde sind nicht aggressiv. Sie neigen dazu, einzufrieren, wenn sie herausgefordert oder angegriffen werden und können auch sehr berührungsempfindlich sein : dabei erschrecken sie sich, wenn die plötzlich berührt werden. Sie müssen mit einer sehr leichten Hand erzogen werden, sie können viel besser mit Lob als mit Korrektur trainiert werden.

Dieser ruhige Hund bellt nur selten. 

Windhunde

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