Der Handel mit Modehunden

Modeerscheinung Hund

Der Hund hat sich zu einer Modeerscheinung etabliert und hat die Wohnzimmer erobert.

Hunde sind längst zu einer Ware geworden und die Nachfrage bestimmt den Preis der "Ware". Mit den 

beliebtesten Rassen lassen sich besonders gute Geschäfte machen. Auch auf Parkplätzen und Hinterherhöfen wird mit den Tieren gehandelt und sie werden teuer, oft viel zu teuer bezahlt. Selbst vor dem Handel mit Welpen schrecken Verkäufer nicht zurück. Die Polizei stoppt regelmäßig solche Welpen Transporte noch bevor sie verkauft werden können. Die Folgen des unkontrollierten Züchtens sind unkalkulierbar.

 

Die Hunde  sind oft Statussymbol der Schönen und Reichen geworden, welche ihre Tiere mit  modischen Accessoires, die zur Kleidung der Menschen passen oder Glitzerhalsbänder und Deckchen ausgestattet. Das Ganze wächst zu einem riesigen  Schönheitswettbewerb heran. Dabei ist es oft wichtiger, dass die Hunde schön aussehen, als auf die Gesundheit  der Tiere zu achten.

Für gesunde Rassehunde, die bei verantwortungsvollen Züchtern aufwachsen, werden hohe Preise gezahlt, die aber dann auch gerechtfertigt sind. 

Viele Hunde sind durch Fernsehserien berühmt geworden und plötzlich wurde auch diese zu einem Modehund und teuer bezahlt. Der vielleicht berühmteste Hund der Welt ist der  Collie, aus der Serie Lassie. Nach der Ausstrahlung wollte jedes Kind einen Collie haben. Die Zeiten von Lassie sind längst vorbei.

Dieser und ist ein Collie
Collie

Die beliebtesten Hunderassen

In den neunziger Jahren waren die West Highland Terrier und die Bobtails angesagt, und in letzter Zeit sind die Jagdhunde sehr modern. Dazu zählen die Weimaraner. Sie sind absolut im Trend sie brauchen Auslauf und Aufmerksamkeit. Rhodesien  Ridge Back  ist ein außergewöhnlicher  

Hund, und auch  außergewöhnlich beliebt. Als kuschelige Familienhunde sind Golden Retriever seit Jahren  sehr beliebt. In ihren Genen verspüren Sie eine große Jagdlust. Ursprünglich wurde er vor allem dazu genutzt, um geschossene Vögel zum Jäger zurück zu bringen.

In Kleinanzeigen, Onlineportalen, Wochenblättern oder EBay, werden die Hunde, so wie auch  andere Tiere genau so verkauft wie Autos oder Immobilien. Wie eine Ware.

Einen Golden Retriever gibt es dort schon für 150 Euro auf dem Tiermarkt. Die Gier nach Schnäppchen ist  im Internet sehr  groß. Schnäppchen, so wie  ein Weimaraner Welpe für 600 € im Internet, werden auch viele andere Rassen gehandelt oder getauscht. 

Dem Kunden wird eine 100 prozentige Garantie wird versprochen:

Nackthunde, Chihuahuas, Jack Rassel und vieles mehr. Das Angebot ist unüberschaubar.

 

 

 

Der Rhodesien  Ridge Back ist kurzhaarig, hat ein sehr klares Gesicht, ist sehr sportlich und athletisch, dazu ein sehr  eleganter Hund. Wenn sie laufen ist es sehr  eindrucksvoll oder wenn sie  galoppieren. Das wirkt sehr athletisch. Das sind  die Gründe warum er so beliebt ist. Er wird auch sehr beliebt in der gehobenen Mittelschicht und gehört sicher auch ein wenig zu einem Statussymbole. Die  noch  junge Rasse der Rhodesien Ridge Back  kommt ursprünglich aus Afrika und wurde früher für die Großwildjagd aufgestellt. Wie jeder andere Jagdhund ist es sicher nicht gut für den Hund ihn in der Stadt zu halten. Er gehört zu der Gruppe der der Laufhunde und er braucht viel Bewegung, und  muss ausgelastet sein. Häufig hört man, dass die Hundehalter von Rhodesien  Ridge Back  mit der artgerechten Haltung Schwierigkeiten haben. Da die Halter dem Bewegungsdrang der Tiere  nicht  gewachsen sind. Daher ist ein  Rhodesien  Ridge Back eher ein Hund für Spezialisten und Menschen mit einem großen Garten, in dem der Hund sich frei bewegen darf. 

 

Jeder zehnte Deutsche besitzt ein Hund. Jährlich werden  für die Vierbeiner grob geschätzt mehr als 5 Milliarden Euro ausgegeben, das ist  und stattlicher Markt. Selbst auf dem  Wochenmarkt neben den Artikeln des täglichen Bedarfs werden  auch Tiere angeboten. Vögel, Wasserschildkröten, Meerschweinchen und auch Hundewelpen. Auf der Straße werden die Hunde wie Hehlerware angeboten.

Der Handel mit Hunden

 

Der offene Handel mit  Tieren ist verboten. Findige ndler haben deswegen in Hinterhöfen und  Garage ihre Handelaktivitäten betrieben. Orte an die man nur ungern alleine besucht. Tiere, die dicht gedrängt aneinander stehen oder liegen, verschiedenste Rassen und Sorten. Einige Hundewelpen sind abgemagert und erschöpft.

Die Verkäufer versichern, dass die Tiere mit Garantie verkauft. Sollte ein Tier sterben, so die Verkäufer bekäme man ein neues Tier, wenn man das verstorbene zurückbringt. So einfach ist das. Am Ende des Markttages werden die Hunde wieder in ihre Kisten verpackt. Die meisten Tiere kommen aus Ost Europa oder den Niederlanden. Dort werden Modehunde auf Bestellung produziert. Die Nachfrage regelt auch da den Markt. Den Menschen, die hier ihre Hunde kaufen ist das vorhergehende Leid der Tiere llig egal. Hauptsache der Preis stimmt. Ein guter Weg ist es sicherlich zum Tierheim zu gehen und dort nach einem neuen Freund Ausschau zu halten. Es muss ja nicht immer muss ein Rassehund sein und viele Hunde in den Heimen warten auf ein neues Zuhause.