Der Haushund

Der Haushund gehört zur großen Familie der Canide mit mehr als 30 Arten. Zu ihnen zählen Wölfe, Kojoten, Schakale und Füchse. Sie haben einen Geruchssinn, ein Gehör und verteidigen ihre Territorien. Ist erwiesen, dass sie Farben wahrnehmen können, vergleichbar mit einer Rot-Grün-Sehschwäche beim Menschen. Unumstritten ist. Sein Name lautet Canis lupus familiaris, was übersetzt " der gezähmte Wolf " bedeutet. Viele Wissenschaftler gehen aus, dass sich Wolf und Mensch bereits vor 20.000 Jahren kennengelernt und angefreundet haben und sich der Hund schon zu der Zeit langsam als Haushund entwickelte.

 

 

Das ist ein Wolf
Wolf

Wie lange gibt es die Hunde schon?

Vor vielen Jahren haben Wissenschaftler Funde von Hunden gemacht und Untersuchungen bestätigen, dass diese Tiere näher mit den Haushunden verwandt sind als mit dem Wolf. Katzen schlossen sich vor 9500 Jahren an.

Der Hund ist das Haustier des Menschen.

Viele Fragen gibt es immer noch, suchte der Hund den Mensch oder der Mensch den Hund.

Es spricht vieles dafür, dass der Hund die Nähe des Menschen gesucht hat. Der Hund begriff schnell, dass die Menschen zu essen hatten, aber auch die Menschen begriffen, dass sie die Hunde zur Jagd nutzen konnten. So war es ein Geben und ein Nehmen. Hatten sich Mensch und Tier aneinander gewöhnt, beziehungsweise hatte der Hund sich an den Menschen gewöhnt, wurde er im Laufe der Zeit immer zahmer. Auch die Wölfe wurden domestiziert und zu entwickelten sich zu Haushunden. Wann das war ist allerdings ist nicht endgültig geklärt.

 

Das ist ein Schäferhund mit Rose
Schäferhund

Der Hund wurde und wird nicht in allen Ländern gleich behandelt. In einigen Ländern war er – genau wie die Katze – heilig. Es wurden ihnen besondere Eigenschaften zugeschrieben. Er hatte Diener, trug Schmuck und bekam das Essen serviert. Nur der Pharao durfte Hunde besitzen. Es waren übrigens Windhunde. Starb der Pharao so wurde er mit seinem Lieblingshund gemeinsam beerdigt, um ihn vor Leid im Jenseits zu beschützen. Viele Gräber, Wandmalereien und Schriftrollen deuten darauf hin, dass Hunde während der Bronzezeit mit Menschen auf die Jagd gingen. Es wurden Hundestatuen gefunden, die den Eingang von Gräbern bewachten.

Hunde werden in Europa und in den USA als Haustier verwöhnt. In anderen Teilen der Erde, besonders in Entwicklungsländern leben die Tiere auf der Straße verwahrlosen und leiden Hunger oder werden im schlimmsten Falle sogar gegessen. Es gibt wahrscheinlich 350 verschiedene Rassen. Dackel oder Terrier sind gut, Füchse oder Dachse in ihren Höhlen aufzuspüren. Apportierhunde bringen dem Jäger das Wild zurück. Als die Menschen später sesshaft wurden und Ackerbau und Viehhaltung wichtiger wurden als die Jagd, kamen Hirten- und Wachhunde hinzu. Die Rassen haben weitestgehend ihre Eigenschaften behalten, die für ihre Aufgabe wichtig waren. Deswegen sollten sich Hundebesitzer gut überlegen, welche Rasse am besten zu ihnen passt. Ein Jagdhund zum Beispiel braucht viel Bewegung und ein Wachhund wird unter Umständen um jeden Preis sein Revier verteidigen. Hunde sind Tiere und leben mit Menschen oder Hunden zusammen. Hunden steht ein Repertoire an Gebell, Knurren und Heulen zur Verfügung. Hunden müssen die Sprache lernen, damit sie ihn richtig verstehen. Hunde legen sich auf den Rücken und bieten dem anderen die Kehle dar oder sie klemmen die Rute ein und legen die Ohren an, sie ducken sich oder wackeln mit dem Schwanz. Nach Situation zeigen sie Unterwürfigkeit, Angst, Aufregung oder Freude. Durch ihre Art werden Hunde – anders als Einzelgänger Katzen – nicht nur zu Weggefährten, sondern zu Helfern.

 

 

 

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